CBD-Samen – alles, was man wissen muss

CBD-Samen – auch als Hanfsamen bekannt – sind keine Drogen, sondern ein Lebensmittel, das auch gerne als „Superfood“ angepriesen wird. Das liegt vielleicht daran, dass Hanfsamen einen hohen Anteil an essenziellen Nährstoffen enthalten, die zu einer gesunden Lebensweise beitragen können. Man behauptet sogar, dass man sich viele Wochen ausschließlich von Hanfsamen ernähren könnte, ohne einen Nährstoffmangel zu erleiden. Mit dem berauschenden Wirkstoff THC haben die Samen allerdings nichts gemein, weshalb du sie im Internet unter dem Begriff CBD-, Hanf- oder Cannabis-Samen ganz legal kaufen kannst.

Was sind Hanfsamen?

Hanfsamen scheinen derzeit auf der Beliebtheitsskala der Superfoods rasch nach oben zu klettern, da sie immer häufiger als Nahrungsergänzungsmittel oder als Zutat in gesunden Fitnessküchen eingesetzt werden. Für die Bezeichnung gibt es mittlerweile viele Synonyme, da die kleinen, knusprigen Samen der Hanfpflanze nicht nur als Hanfsamen, sondern auch als CBD-Samen und Cannabis-Samen bekannt sind.

Bei der Bezeichnung „Cannabis-Samen“ runzeln viele Menschen zuerst die Stirn, weil sie die Samen mit Marihuana in Verbindung bringen. Dabei haben sie mit dem berauschenden Wirkstoff THC (Tetrahydrocannabinol) nichts gemein und können auch nicht high machen. Trotzdem werden die Samen ihren Ruf als Droge immer noch nicht los, weshalb wir in diesem Artikel für Aufklärung sorgen und das vermeintliche „Superfood“ etwas näher unter die Lupe nehmen wollen.

Wusstest du, dass Hanfsamen schon von den alten Ägyptern als Nahrungsmittel verwendet wurden? Dann gerieten sie viele Jahre in Vergessenheit, bevor man sie als nährstoffreiches Lebensmittel wiederentdeckte. Aufgrund ihrer hohen Nährstoffdichte gelten Hanfsamen als wahre Kraftpakete, die gerade für sportlich aktive Menschen von Vorteil sein können. Dabei sind die Samen nur etwa drei Millimeter groß, stecken aber voller Nährstoffe. Wer die Cannabis-Samen kaufen möchte, findet im Internet zahlreiche Anbieter, die die kleinen Samen im Sortiment haben.

Machen Hanfsamen high?

Immer wieder kommt die Vermutung auf, dass Cannabis-Samen high machen können. Bei den Samen handelt es sich jedoch eigentlich bloß um fettreiche Nüsse, die aus Nutzhanf gewonnen werden. Nutzhanf wiederum ist eine speziell gezüchtete Hanfsorte, die weniger als 0,2 Prozent THC-Gehalt hat und aufgrund dieser sehr geringen Menge auch nicht berauschend wirken und high machen kann.

Die Samen werden mittlerweile äußerst vielfältig im Handel angeboten, beispielsweise geröstet, als Bestandteil von Schokoladen und Keksen oder gepresst als Hanföl.

Cannabis-Samen kaufen: Was zeichnet sie aus?

Mit ihrer bräunlichen Farbe und geringen Größe sehen Cannabis-Samen auf den ersten Blick etwas unscheinbar aus. Jedoch zählen sie zu den nährstoffreichsten Samen, die es derzeit im Handel gibt. Auch wenn Cannabis-Samen sehr gerne als Samen bezeichnet werden, gehören sie objektiv betrachtet dennoch zu den Nüssen, was auch am nussigen Geschmack deutlich wird.

Wer die Samen bestellen möchte, will sie meistens als Zutat für Smoothies oder Müslis verwenden. Jedoch werden Cannabis-Samen auch für die Herstellung von Hanföl (auch als Hanfsamenöl bezeichnet) gebraucht. Das Öl wird in der Regel kalt gepresst, damit die Inhaltsstoffe weitestgehend erhalten bleiben. Fertiges Hanföl spiegelt die guten Eigenschaften der Hanfsamen wider und ist ebenso nährstoffreich und nussig im Geschmack.

Dass Hanfsamen oft als „Superfood“ bezeichnet werden, liegt an ihrem hohen Nährstoffgehalt. Sie sind nicht nur reich an essenziellen Aminosäuren, sondern bringen auch viele gesunde Fettsäuren mit. Außerdem stecken in den kleinen Samen zahlreiche Mikronährstoffe, die wir täglich brauchen und über die Ernährung zuführen müssen.

Hast du zum Beispiel gewusst, dass Hanfsamen zu großen Teilen aus wertvollen Fetten bestehen? Sie sind besonders reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere an Omega-3-Fettsäuren (Alpha-Linolensäure) und Omega-6-Fettsäuren (Linolensäure), denen man eine positive Wirkung auf die Herzgesundheit zuschreibt. Gerade für Veganer und Vegetarier können Cannabis-Samen äußerst interessant sein, da die Omega-3-Fettsäuren für den Körper essenziell sind und sonst nur durch den Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten zugeführt werden können.

Welche Nährwerte haben Cannabis-Samen?

Das Nährstoffprofil von Hanfsamen ist wirklich beachtlich. Eine kleine Menge reicht bereits aus, um die tägliche Nährstoffzufuhr zu verbessern. Besonders hervorzuheben ist das Fettsäuremuster, das die kleinen Samen bieten. 100 Gramm geschälte Hanfsamen liefern im Schnitt etwa 53 Gramm Fett, davon sind 38 Gramm mehrfach ungesättigt.

Außerdem sind Hanfsamen sehr eiweißreich und enthalten viele lebensnotwendige Aminosäuren, auf die wir täglich angewiesen sind. Mit einem hohen Anteil an

  • Lysin,
  • Leucin,
  • Isoleucin,
  • Phenylalanin,
  • Tryptophan,
  • Methionin,
  • Threonin,
  • Valin

können Hanfsamen mit einem Eiweißanteil von 31 Gramm je 100 Gramm zu einer besseren Proteinzufuhr beitragen. Der Kohlenhydratanteil ist mit drei Gramm pro 100 Gramm vergleichsweise niedrig.

CBD-Öl und Samen auf einem Löffel
Hanfsamen haben wertvolle Inhaltsstoffe

Doch damit nicht genug: Hanfsamen sind überdies reich an Vitaminen und Mineralstoffen. In 100 Gramm Cannabis-Samen stecken zum Beispiel:

3.800 IU Vitamin A,
0,12 mg Vitamin B6,
2,8 mg Vitamin B3,
0,4 mg Vitamin B1,
0,11 mg Vitamin B2,
77,5 IU Vitamin D,
90 mg Vitamin E,
1.160 mg Phosphor,
14 mg Eisen,
860 mg Kalium,
145 mg Kalzium,
7 mg Zink und
483 mg Magnesium,

Durch ihre vielfältige Verwendbarkeit in der Küche, beispielsweise zum Backen oder für die Zubereitung von Müslis und Shakes, können sie einen wertvollen Beitrag für die tägliche Nährstoffzufuhr leisten. Darüber hinaus sollen Hanfsamen viele Vorteile für die Gesundheit haben, weshalb viele Menschen die Samen bestellen und in ihre tägliche Ernährung integrieren.

Hanfsamen und ihre Vorteile für die Gesundheit

Ihr beachtlicher Nährstoffgehalt ist bereits ein großer Vorteil, den die kleinen Samen der Hanfpflanze haben. Allerdings sagt man ihnen auch viele Vorteile für die Gesundheit nach, weshalb sie bei vielen Menschen täglich auf dem Speiseplan stehen. Sie sollen entzündungshemmend und beruhigend wirken, die Gefäße schützen und den Blutdruck senken können. Aufgrund der enthaltenen gesunden Fettsäuren sollen sie auch positive Effekte auf die Cholesterinwerte haben. Nachfolgend zeigen wir dir, welche gesundheitlichen Vorteile Cannabis-Samen haben können.

Dass sie unsere Gesundheit positiv beeinflussen, liegt hauptsächlich an dem hohen Anteil an gesunden Nährstoffen, der die Samen zu einem wertvollen Nahrungsergänzungsmittel macht. Auch wenn sie oft als Cannabis-Samen bezeichnet werden, enthalten sie kein CBD. Dieser Wirkstoff ist nämlich ausschließlich in den Blättern und Blüten der Hanfpflanze enthalten.

1. Hanfsamen sollen das Hormonsystem beeinflussen können

Hanfsamen haben einen hohen Anteil an gesunden Fettsäuren. In den Samen ist unter anderem Gamma-Linolensäure enthalten – eine Fettsäure, die eine regulierende Wirkung auf das Hormonsystem haben soll. Deshalb geht man davon aus, dass sich der Verzehr von Cannabis-Samen auf die Schild- und Bauchspeicheldrüse positiv auswirken kann. Dies könnte wiederum zu einer Linderung von Stimmungsschwankungen, Wechseljahresbeschwerden und PMS beitragen. Gamma-Linolensäure ist zudem für ihre pflegenden Eigenschaften bei Hautproblemen bekannt und soll überdies das Hungergefühl dämpfen können.

2. Cannabis-Samen sollen die Verdauung fördern können

Ballaststoffe können eine gute Verdauung fördern, weshalb sie ein fester Bestandteil der Ernährung sein sollten. Besonders vorteilhaft sollen die unlöslichen Ballaststoffe sein, die im Darm aufquellen und dadurch die Verdauung auf Trab bringen und Verstopfungen vorbeugen können. Das Verhältnis von löslichen und unlöslichen Ballaststoffen liegt hier bei 1:4.

3. Hanfsamen können das Herz schützen

Hanfsamen werden positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System nachgesagt, was wiederum zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen kann. Sie sollen überdies Thrombose vorbeugen und eine entzündungshemmende Wirkung haben können.

4. Hanfsamen können Diabetes vorbeugen

Hanfsamen sind reich an löslichen Ballaststoffen und sollen dadurch die Aufnahme von Glukose verzögern können. Durch die Verlangsamung der Glukoseaufnahme kann der Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen, was wiederum ein wichtiger Faktor zur Vorbeugung von Diabetes (Typ 2) sein kann.

5. Hanfsamen können einen gesunden Schlaf fördern

Hanfsamen sollen aufgrund ihres hohen Anteils an Magnesium eine beruhigende Wirkung haben, weshalb sie den Schlaf fördern können. Viele Menschen leiden unter Schlafstörungen – oft verursacht durch Stress, eine unzureichende Melatonin-Produktion und einen unregelmäßigen Tag-Nacht-Rhythmus.

Cannabis-Samen kaufen

Cannabis-Samen kaufen ist nicht schwer, da du die Samen bestellen oder in Super- und Drogeriemärkten kaufen kannst. Wer sich eine ganz besonders große Auswahl an Hanfsamen wünscht, sollte im Internet fündig werden. Hier kannst du viele unterschiedliche Cannabis-Samen kaufen, die entweder pur, geröstet oder gemahlen erhältlich sind.

Die Samen werden auch sehr gerne für die Herstellung von Schokolade, Müslis, Keksen und Superfood-Riegeln verwendet, was für viele Verbraucher ganz besonders interessant sein dürfte. Du willst die Samen bestellen und deine eigenen Kreationen ausprobieren? Dann findest du im Internet viele Rezeptideen, mit denen du dir deine eigene Schokolade oder ein paar leckere Hanfsamen-Kekse zubereiten kannst.

Wenn du Cannabis-Samen kaufen möchtest, solltest du ausschließlich auf seriöse Hersteller zurückgreifen, die genügend Informationen auf ihrer Webseite preisgeben. Die Hanfsamen sollten dabei möglichst aus biologischem Anbau stammen, um eine Verunreinigung mit Pestiziden und anderen Schadstoffen zu vermeiden. Viele Hersteller verzichten bereits auf den Einsatz von Pestiziden, um qualitativ hochwertige Hanfprodukte anbieten zu können.

Zusammenfassung: Hanfsamen sind vielseitig einsetzbar

Zugegeben: Die Bezeichnung „Hanfsamen“ irritiert zunächst, denn die Samen haben nichts mit Cannabis oder THC gemein. Ganz im Gegenteil: Bei ihnen handelt es sich um die kleinen Früchte der Hanfpflanze (Nutzhanf), die besonders reich an essenziellen Nährstoffen sind und deshalb nicht ganz unbegründet als „Superfoods“ bezeichnet werden. Besonderes Augenmerk liegt auf dem hohen Anteil an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, gefolgt von einem hohen Gehalt an essenziellen Aminosäuren.

Der hohe Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen kann sich ebenfalls sehen lassen. Durch den hohen Nährstoffanteil sollen die Samen viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben können. Sie sollen zum Beispiel vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes schützen, zu einem gesunden Schlaf beitragen und die Verdauung fördern können. Außerdem werden ihnen entzündungshemmende und beruhigende Effekte zugeschrieben.

Wer Cannabis-Samen kaufen möchte, sollte darauf achten, dass sie aus biologischem Anbau und biologischer Herstellung stammen, um eine Verunreinigung mit Pestiziden und anderen Schadstoffen zu vermeiden.


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Bildnachweis: Elvira Koneva / Shutterstock.com, Kanjana Kawfang / Shutterstock.com

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