CBD auf Reisen mitnehmen: Kann es Probleme geben?

CBD erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit. Viele Menschen nehmen regelmäßig CBD ein und wollen auch im Urlaub nicht darauf verzichten. Wer sich jedoch auf den Weg macht, ohne sich vorher über die Legalität von CBD im Ausland zu informieren, kann unter Umständen eine böse Überraschung erleben. Die CBD Einnahme ist nämlich nicht in jedem Land legal und kann zu Missverständnissen mit dem Zoll führen. Während die Mitnahme von CBD in vielen europäischen Ländern erlaubt ist, ist die Einfuhr von CBD- und Cannabisprodukten in vielen asiatischen Ländern zum Beispiel verboten. Ebenso kompliziert kann der Urlaub in den USA aussehen, da der Konsum von CBD nicht in jedem Bundesstaat erlaubt ist.

CBD auf Reisen: Was musst du beachten?

CBD ist eines der beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland. Es ist hierzulande frei verkäuflich und unterliegt keiner Rezeptpflicht – vorausgesetzt, es enthält weniger als 0,2 Prozent THC. Produkte über 0,2 Prozent unterliegen in Deutschland dem Betäubungsmittelgesetz und dürfen daher nicht frei verkauft werden.

Für viele Anwender ist CBD zu einem festen Bestandteil ihrer täglichen Routine geworden, weshalb sie das Nahrungsergänzungsmittel auch im Urlaub nicht missen wollen. Hier stellt sich allerdings oft die Frage, ob man mit CBD die Landesgrenzen passieren kann oder nicht und ob der Wirkstoff in einigen Ländern nicht doch illegal ist. Fakt ist: Für jedes Land gibt es andere Bestimmungen, die du vor deiner Abreise kennen musst.

Innerhalb Deutschlands kannst du den Wirkstoff problemlos mitnehmen – ganz gleich, ob du mit dem Auto, der Bahn oder dem Flugzeug unterwegs bist. Du solltest beim Kauf allerdings darauf achten, dass das Produkt weniger als 0,2 Prozent THC enthält. Andernfalls kannst du auch in Deutschland Probleme mit der Polizei bekommen. Es empfiehlt sich deshalb immer, CBD ausschließlich bei seriösen Händlern zu kaufen, die das Produkt bestenfalls mit einem Zertifikat anbieten.

Noch etwas: Eine europa- oder gar weltweit einheitliche Regelung für CBD gibt es bislang noch nicht. Deshalb musst du die gesetzlichen Bestimmungen jederzeit prüfen, um im Urlaub auf der sicheren Seite zu sein.

CBD innerhalb der EU: Erlaubt oder nicht?

Bislang gibt es noch keine einheitliche Regelung für die Nutzung von CBD innerhalb der EU, weshalb die gesetzlichen Bestimmungen von Land zu Land variieren können. In Österreich liegt die Obergrenze des zulässigen THC-Gehalts von CBD nicht bei 0,2 Prozent, sondern bei 0,3 Prozent.

Innerhalb Europas ist die Mitnahme von CBD vor allem im sogenannten Schengenraum erlaubt. Hierzu gehören viele europäische Länder, darunter Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland, Island, Rumänien, Liechtenstein, die Niederlande, Ungarn, Tschechien, Portugal, Spanien, Italien, Slowenien, die Schweiz, Litauen, Estland, Luxemburg und Malta. In den meisten EU-Ländern liegt der Grenzwert des erlaubten THC-Gehalts (wie in Deutschland) bei 0,2 Prozent.

Sofern du mit dem Auto oder Zug unterwegs bist, ist das Risiko sehr gering, dass du an den europäischen Grenzen kontrolliert wirst – passieren kann es natürlich trotzdem. Anders sieht es auf Flug- und Schiffsreisen innerhalb der EU aus. Hier kommt es regelmäßig zu Gepäckkontrollen. Deshalb empfiehlt es sich, die CBD-Bestimmungen des Ziellandes genau zu kennen, bevor du auf diesem Wege große Mengen CBD einführst. 

Wie sieht es mit CBD außerhalb der EU aus?

Außerhalb der EU können völlig unterschiedliche Gesetze zu CBD-Produkten herrschen. Hier ist oft Vorsicht geboten, da die Einfuhr von Cannabis- und CBD-Produkten in vielen Ländern explizit verboten ist. In vielen asiatischen Ländern, wie zum Beispiel Malaysia, Indonesien und Thailand, gelten mitunter strenge Zollbestimmungen, die das Mitführen von Cannabisprodukten unter Strafe stellen.

Dennoch gibt es auch außerhalb der europäischen Landesgrenzen Länder, in denen der Gebrauch von Cannabis und CBD weitestgehend legalisiert wurde. Kanada war zum Beispiel eines der ersten Länder außerhalb der EU, das sich für die Legalisierung von Cannabis ausgesprochen hat. Für Urlauber aus Deutschland sollte es nach derzeitigem Stand keine Probleme geben, CBD-Produkte im Reisegepäck mitzuführen. Ähnlich sieht es in Uruguay aus: Dort sollen die Einfuhr und der Gebrauch von CBD ebenfalls legal sein.

Auslandsreisen in die USA sind allerdings etwas komplizierter. Zwar wurde Cannabis in vielen Bundesstaaten legalisiert, jedoch sind die gesetzlichen Bestimmungen landesweit nicht einheitlich, weshalb du dich über jedes Bundesland einzeln informieren musst. Der Bundesstaat Colorado war zum Beispiel einer der ersten US-Bundesstaaten, der den Gebrauch von Cannabis für den privaten Gebrauch legalisiert hatte. Diesem Beispiel folgten weitere Bundesstaaten. Hierzu gehören

  • Alaska
  • Kalifornien
  • Maine
  • Massachusetts
  • Michigan
  • Nevada
  • Oregon
  • Vermont
  • und Washington

sowie der District of Columbia und die US-Außengebiete Guam und die nördlichen Marianen

In manchen Bundesstaaten in den USA ist CBD ebenfalls legal
In manchen Bundesstaaten in den USA ist CBD ebenfalls legal

In 33 Bundesstaaten der USA ist der medizinische Gebrauch von Cannabis inzwischen legal. Die US-Zollbehörde hat die Richtlinien zur Einfuhr von CBD inzwischen angepasst. Demnach soll das Mitführen von CBD-Produkten im Flugzeug erlaubt sein, sofern die Nahrungsergänzungsmittel den Grenzwert von 0,3 Prozent THC-Gehalt nicht übersteigen.

Dennoch gibt es immer noch viele US-Bundesstaaten, die den Gebrauch von CBD (und Cannabis) nicht erlauben, was bedeutet, dass die Verwendung der Produkte in diesen Staaten der USA illegal ist. Aus diesem Grund solltest du vor allem bei Inlandsflügen darauf achten, welche gesetzlichen Regelungen es für das jeweilige Bundesland gibt und ob der Zoll der USA irgendwelche Einschränkungen festhält.

Wie viel CBD darf ich im Urlaub mitnehmen?

Wie viel CBD du in deinem Urlaub mitnehmen darfst, hängt vom jeweiligen Urlaubsland ab und kann daher nicht pauschal beantwortet werden. Die Bestimmungen für die Einfuhr von Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten können von Land zu Land stark variieren, weshalb es in jedem Fall ratsam ist, sich bei der jeweiligen Botschaft des Landes über die erlaubte Menge von CBD-Produkten zu informieren.

Bei Flugreisen gilt es außerdem zu bedenken, dass im Handgepäck in der Regel nur Flüssigkeiten in Behältnissen von maximal 100 ml Fassungsvermögen erlaubt sind.

Welche Vorsichtsmaßnahmen gibt es für Reisen mit CBD?

Da der Verkauf von CBD innerhalb Deutschlands und in vielen anderen Ländern legal ist, können die Produkte auch ohne Rezept in vielen Online-Shops erworben werden. Cannabisprodukte, die mehr als 0,2 Prozent THC enthalten, dürfen in Deutschland nur auf Rezept verkauft werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine ärztliche Bescheinigung mitzuführen, die die medizinische Verwendung von Cannabis erlaubt. Da die Regelungen hier deutlich strenger ausfallen können, sollten sich Urlauber genau informieren, ob der Gebrauch von Cannabis in dem jeweiligen Urlaubsland erlaubt ist oder nicht.

Auch kann es bei CBD-Produkten, die rezeptfrei erhältlich sind, ratsam sein, eine Produktbeilage mitzunehmen, die eine vollständige Auflistung der Inhaltsstoffe enthält. Das Etikett des jeweiligen CBD-Produktes sollte dabei sehr gut lesbar sein. Wenn möglich kann auch ein Analysezertifikat des Herstellers (am besten in englischer Sprache) mitgenommen werden.

Ganz gleich, wohin die Reise gehen soll: Nimm nur so viel CBD mit, wie du in deinem Urlaub auch wirklich brauchst. Große Mengen könnten am Zoll Probleme bereiten – vor allem, wenn es um Flüssigkeiten (CBD-Öl) geht. Auf Reisen in die USA kannst du die CBD-Produkte auch als Handgepäck mitführen, jedoch solltest du sie in einem verschließbaren Plastikbeutel aufbewahren.

Erkundige dich stets vor Reisebeginn, welche aktuellen Reisebestimmungen es in dem jeweiligen Urlaubsland gibt, da die einzelnen Staaten die Regelungen für das Mitführen von Cannabis und CBD jederzeit ändern können. Nur so bist du auch wirklich auf der sicheren Seite und kannst einen traumhaften Urlaub ohne Zwischenfälle erleben.

Zusammenfassung: CBD ist nicht überall legal

Sofern CBD die Grenze von 0,2 Prozent THC-Gehalt nicht überschreitet, ist es in Deutschland frei verkäuflich und als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Es unterliegt nicht dem Betäubungsmittelgesetz und wird folglich auch nicht als berauschende Substanz eingestuft. Nichtsdestotrotz ist diese Regelung nicht für alle Urlaubsländer zutreffend, weshalb sich Reisende vor Reisebeginn informieren sollten, ob sie ein CBD-Produkt in den Urlaub mitnehmen können oder nicht.

In vielen Ländern Europas, vor allem im sogenannten Schengenraum, ist das Mitführen von CBD erlaubt. In Österreich liegt der Grenzwert sogar bei 0,3 Prozent THC. Anders sieht es jedoch in Ländern außerhalb der EU aus. In einigen asiatischen Ländern ist das Mitführen von CBD und Cannabis streng verboten, in Kanada und Uruguay soll es hingegen erlaubt sein, CBD und Cannabis einzuführen. Selbst in den USA wurde der Gebrauch von CBD in vielen Bundesstaaten legalisiert.

Trotzdem ist beim Zoll in den USA Vorsicht geboten, da die Legalisierung nicht auf jedes Bundesland zutrifft, sodass das Reisen im Inland zum Problem werden können. Generell gilt: Die gesetzlichen Richtlinien für das Mitführen und den Gebrauch von CBD können sich jederzeit ändern, weshalb sich Urlauber stets vor Reisebeginn informieren sollten.


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