CBD-Einnahme: Wie nehme ich Cannabidiol zu mir?

CBD soll bei vielen Beschwerden helfen können. Jedoch stellt sich die Frage, wie der Wirkstoff der Hanfpflanze eigentlich richtig dosiert und eingenommen wird. Viele Anwender sind sich deshalb unsicher, ob sie gleich mit der vom Hersteller empfohlenen Tagesdosis beginnen oder sich erst langsam an die Dosierung herantasten sollen. Da es für CBD-Öl unterschiedliche Konzentrationen gibt, liegt die Vermutung nahe, dass die Dosierung ebenfalls unterschiedlich ausfallen muss.

CBD-Öl: Welche Inhaltsstoffe sind drin?

Wer ein besonders hochwertiges CBD-Öl haben will, sollte sich ein Vollspektrum-CBD-Öl kaufen. Schon geringe Mengen davon sollen genügen, um von den positiven Effekten von Cannabidiol profitieren zu können. Bei einem Vollspektrum-Öl wird der Wirkstoff Cannabidiol vorsichtig extrahiert, wobei die in der Hanfpflanze enthaltenen Pflanzenstoffe erhalten bleiben.

Hierzu zählen zum Beispiel Terpene und Flavonoide, welche die Wirkung von CBD verstärken und die Aufnahme von Cannabidiol verbessern können. Ebenfalls enthalten sind Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, da die meisten CBD-Öle auf Basis von Hanfsamenöl hergestellt werden.

Je hochwertiger das CBD-Öl ist, desto weniger brauchst du einzunehmen. Die Einnahme kann jedoch von vielen Faktoren abhängig sein, beispielsweise von dem Beschwerdebild, dem Gewicht, der Dosierung und dem Stoffwechsel. Wie du CBD am besten anwendest und welche Dosierung du wählen kannst, verraten wir dir hier.

Wie solltest du CBD einnehmen?

CBD ist ein rein pflanzlicher Wirkstoff, der aus der Hanfpflanze extrahiert wird. Die Einnahme von Cannabidiol gilt allgemein als sicher, sofern du dich an die angegebene Dosierung des Herstellers hältst.

Viele Menschen nehmen CBD ganz gezielt bei bestimmten Beschwerden ein, da der Wirkstoff bei vielen gesundheitlichen Problemen, wie zum Beispiel

  • Stress,
  • Schlafstörungen,
  • Schmerzen,

helfen kann. Bei der Einnahme von CBD sind sie sich jedoch hinsichtlich der Häufigkeit der CBD-Einnahme und der Dosierung unsicher.

Beim Kauf der Produkte ist es wichtig, CBD nicht auf eigene Faust einzunehmen, sondern die vom Hersteller angegebene Dosierung einzuhalten. Die CBD-Einnahme soll zwar sicher sein, jedoch sind Nebenwirkungen aufgrund einer unsachgemäßen Dosierung trotzdem nicht auszuschließen.

Die Wirkung kann bei jedem Menschen unterschiedlich ausfallen. Sie kann von vielen Faktoren abhängig sein, beispielsweise

ob du unter bestimmten Beschwerden leidest,
ob du einen schnellen oder langsamen Stoffwechsel hast,
ob die Beschwerden ausgeprägt oder weniger stark sind,
wie schnell du auf CBD reagierst,
wie hoch dein Körpergewicht ist,
wie empfindlich du gegenüber CBD bist,
ob du irgendwelche Medikamente einnimmst.

Sofern du irgendwelche Medikamente einnimmst, solltest du vor der CBD-Einnahme mit deinem behandelnden Arzt sprechen. Dies sollte übrigens auch dann der Fall sein, wenn du unter bestimmten Beschwerden oder einem bestimmten Krankheitsbild leidest und die CBD-Einnahme zur Linderung deiner gesundheitlichen Probleme nutzen möchtest.

So nimmst du CBD am besten ein

Mittlerweile sind zwar schon viele CBD-Produkte auf dem Markt, jedoch gehören CBD-Öle weiterhin zu den Produkten, die am häufigsten eingenommen werden. Die richtige CBD-Dosierung kann allerdings von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfallen. Deshalb ist es am besten, sich langsam an die vom Hersteller empfohlene Dosierung heranzutasten und die Dosis im Laufe der Zeit schrittweise zu steigern. Oft lässt sich schon mit einer geringen Dosierung ein positiver Effekt erzielen.

CBD-Öle sind mit einer Pipette ausgestattet, um die Einnahme von CBD zu vereinfachen. Trotzdem ist es wichtig zu wissen, dass du das Öl nicht einfach hinunterschlucken, sondern ein paar Sekunden im Mund belassen solltest. Cannabidiol soll zwar ebenso gut wirken können, wenn es hinuntergeschluckt wird. Allerdings geht man davon aus, dass die Wirkung stärker ist, wenn man es vorher für einige Minuten auf der Mundschleimhaut belässt.

Hierfür wird das Öl tröpfchenweise auf die Mundschleimhaut gegeben, am besten unter die Zunge (sublingual). Um die richtige Menge in den Mund zu träufeln, kann es sinnvoll sein, die CBD-Einnahme vor einem Spiegel durchzuführen. Anschließend wird das CBD-Öl für etwa zwei Minuten im Mund belassen, damit es einwirken kann. Danach kannst du den Rest des Öls einfach hinunterschlucken.

Wie schmeckt CBD-Öl?

Wie du siehst, ist die Einnahme von CBD-Öl gar nicht so schwer. Wer das Öl das erste Mal einnimmt, fragt sich oft, wie es schmeckt. Der Geschmack von CBD-Öl hängt grundsätzlich von der Herstellung, Dosierung, Filterung und dem genutzten Trägeröl ab. Als Trägeröl wird meistens Hanfsamenöl verwendet, dessen Geschmack dann eher im Vordergrund steht.

Reines CBD-Öl, das mittels CO2-Extraktion gewonnen wird und keine Rückstände aufweist, ist sehr mild und nussig im Geschmack. Oft wird das Öl mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, wie zum Beispiel, Zitrone, Orange oder Minze, versetzt, die den Geschmack des CBD-Öls bestimmen.

Kann die CBD-Einnahme zu einer Mahlzeit erfolgen?

CBD-Öl kann zwar zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden. Es ist jedoch besser, wenn die Mundschleimhaut zum Zeitpunkt der Einnahme von CBD möglichst sauber ist. Das sorgt für eine bessere CBD-Wirkung.

Wie weit liegen CBD-Einnahme und CBD-Wirkung auseinander?

Diese Frage kann leider nicht pauschal beantwortet werden, da die Wirkung, wie bereits erwähnt, von vielen Faktoren abhängig sein kann. In erster Linie wird sie jedoch von der Einnahmedauer und der Dosierung bestimmt.

Viele Anwender berichten, dass sie schon nach einem relativ kurzen Zeitraum von 15 bis 20 Minuten einen ersten positiven Effekt gespürt haben. Jedoch kann die CBD-Wirkung auch erst nach Stunden, Tagen oder Wochen eintreten. Sobald die CBD-Tropfen jedoch spürbar wirken, soll der Effekt durchschnittlich vier bis sechs Stunden anhalten.

Am schnellsten soll die Wirkung von Cannabidiol nach der Einnahme eines CBD-Liquids eintreten, da der Wirkstoff hier direkt verdampft wird und über die Lungen in den Körper und den Blutkreislauf gelangt. Verglichen mit CBD-Öl soll die Wirkung hier allerdings nicht so lange anhalten.

Welches CBD-Öl eignet sich zur CBD-Einnahme?

Generell solltest du darauf achten, dass das Öl von höchster Qualität und möglichst frei von chemischen Rückständen ist. Viele Hersteller und Anbieter weisen auf ihrer Webseite darauf hin, dass ihr Öl besonders schonend mittels CO2-Extraktion gewonnen wird und aus biologischem Anbau stammt. Wenn bei der Herstellung zudem auf Nachhaltigkeit geachtet wird, kannst du darüber hinaus einen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten.

Beim Kauf eines CBD-Öls hast du grundsätzlich mehrere Möglichkeiten, da die Öle unterschiedliche Konzentrationen an Cannabidiol aufweisen. Meistens variieren die Konzentrationen zwischen 5 und 25 Prozent. Wer mit der Einnahme von Cannabidiol beginnt, sollte zunächst auf ein CBD-Öl mit niedriger Dosierung zurückgreifen. So kann sich der Körper an den Wirkstoff und dessen Wirkung gewöhnen.

Während der Einnahme kannst du dann die Zufuhr langsam (auf die vom Hersteller empfohlene Tageshöchstmenge) steigern oder auf ein Öl mit höherer Dosierung zurückgreifen, wobei die empfohlene Menge nicht überschritten werden sollte.

Einnahme von CBD richtig dosieren

CBD soll seine Wirkung schon bei einer Menge von 10 bis 40 Milligramm entfalten können, jedoch lässt sich die Dosierung nicht verallgemeinern. Eine langsame Steigerung der Dosierung hat sich diesbezüglich am besten bewährt. Bei der Einnahme von CBD-Öl solltest du dich dennoch stets an die vom Hersteller empfohlene Dosierung halten und dich erst langsam an die Tageshöchstmenge herantasten solltest.

Oft kannst du die richtige Dosierung schon mit einem niedrig dosierten CBD-Öl erreichen. Andere Anwender brauchen hingegen ein paar mehr Tropfen oder ein höher dosiertes Öl. Taste dich einfach langsam an deine persönliche Tagesmenge heran und prüfe nach jeder Einnahme nach, wie du dich fühlst und was die Einnahme von CBD bewirkt. Hier kann das eigene subjektive Empfinden oft besser sein, als die vom Hersteller empfohlene Standarddosis vermuten lassen würde.

Im Zweifel ärztlichen Rat einholen

Solltest du dir nicht sicher sein, welches CBD-Öl für dich am besten ist, solltest du mit deinem Arzt darüber sprechen. Oft empfiehlt es sich auch, ein Tagebuch zu führen, um die Reaktionen deines Körpers und das Empfinden genau festzuhalten und auf diesem Weg die richtige Dosierung finden zu können.

Kann die Einnahme von CBD Nebenwirkungen verursachen?

Grundsätzlich kann jedes Nahrungsergänzungsmittel Nebenwirkungen verursachen, sofern es nicht richtig dosiert wird. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören:

  • Müdigkeit
  • Benommenheit
  • trockener Mund
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • niedriger Blutdruck
  • Appetitlosigkeit

Auch können Nebenwirkungen in Verbindung mit anderen Medikamenten auftreten. Die CBD-Einnahme kann nämlich ein bestimmtes Leberenzym beeinflussen, das wiederum die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln hemmen oder schwächen kann. Anwender sollten grundsätzlich immer auf ihren Körper hören und die Dosierung im Zweifelsfall entweder herabsetzen oder einen Arzt konsultieren, sofern irgendwelche Nebenwirkungen auftreten.

Zusammenfassung: Die Einnahme von CBD lässt sich einfach dosieren

Die CBD-Einnahme ist gar nicht so schwer, solange du dich an die vom Hersteller empfohlene Tageshöchstmenge hältst. Oft reicht schon eine geringe Dosierung aus, um von der positiven Wirkung profitieren zu können. Die sublinguale Einnahme von CBD-Öl, bei der das Öl unter die Zunge geträufelt wird, soll hier besonders wirksam sein.

Um die richtige Dosierung zu finden, sollte die Einnahmemenge möglichst langsam und über einen längeren Zeitraum gesteigert werden. Eine Überdosierung solltest du dabei jedoch unbedingt vermeiden, da das Öl auch durchaus Nebenwirkungen haben kann. Grundsätzlich gilt: Je höher die Konzentration des Öls ist, desto wirksamer soll es auch sein.


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Hemperia

HEMPERIA ist ein Online-Shop für organische, nachhaltige und vegane Hanf-…
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