CBD-Handcreme

Die Hände sind tagtäglich zahlreichen Einflüssen ausgesetzt. Häufiges Händewaschen kann unseren Händen schwer zusetzen, außerdem machen ihnen die Heizungsluft und die Sonne zu schaffen. Wer obendrein im medizinischen Bereich arbeitet, hat oft mit Desinfektionsmitteln zu tun, die die Haut schnell austrocknen können, sie rissig und spröde werden lassen. Aus diesem Grund brauchen die Hände eine ganz besondere Pflege, um sie mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen und Hautirritationen oder trockener Haut vorbeugen zu können. Anstelle von herkömmlichen Cremes greifen immer mehr Menschen auf CBD-Handcremes zurück, die die Haut optimal pflegen und sie noch weicher und widerstandsfähiger machen können.

Warum sind Handcremes überhaupt notwendig?

Experten empfehlen zwar, die Haut nicht übermäßig zu pflegen, um den natürlichen Säureschutzmantel nicht zu zerstören. Jedoch kommt die Haut ohne Pflege nicht ganz aus. Neben dem Gesicht gehören die Hände zu den empfindlichsten Regionen unseres Körpers. Sie werden tagtäglich strapaziert, da sie häufig mit Wasser in Berührung kommen und durch den Einfluss von Hitze, Kälte und UV-Strahlung beeinflusst werden.

Die Hände werden vor allem in der kalten Jahreszeit stark beansprucht, wenn die kalten Außentemperaturen und die warme Heizungsluft der Haut schwer zusetzen können. Allerdings gibt es noch einen weiteren Faktor, der unseren Händen auf Dauer schaden und den natürlichen Säureschutzmantel beeinträchtigen kann. Die Rede ist von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, die vor allem von Menschen, die im medizinischen Bereich tätig sind, häufig benutzt werden, um sich und andere vor Keimen zu schützen.

Jeder wäscht sich tagsüber mehrmals die Hände. Das kann jedoch auf Dauer Spuren auf der Haut hinterlassen, indem sie zunehmend trocken, spröde und rissig wird und alles andere als gepflegt aussieht. Da verwundert es nicht, dass viele Menschen nicht nur im Winter, sondern das ganze Jahr über zu einer Handcreme greifen, um die Hände zu pflegen und die stark beanspruchte Haut geschmeidig zu halten.

Um die Haut vor den äußeren Einflüssen schützen zu können, reicht eine einmalige Pflege oft nicht aus. Die Hände sollten am besten mehrmals täglich eingecremt werden, um der Haut eine regelmäßige Pflege zukommen zu lassen und den Feuchtigkeitsgehalt zu verbessern. Einfache Cremes reichen da oft nicht aus – vor allem, wenn sie aus synthetischen Inhaltsstoffen hergestellt werden, die nicht nur einen klebrigen Film auf der Haut hinterlassen, sondern auch in Verdacht stehen, nachteilig für die Gesundheit zu sein.

Welche Vorteile kann eine Handcreme mit CBD haben?

CBD-Handcremes sind anders als herkömmliche Handcremes. Sie enthalten den Wirkstoff CBD (Cannabidiol), der aus den Blüten und Blättern der Hanfpflanze extrahiert wird. Der Wirkstoff wird abseits von der Körperpflege in der Regel oral eingenommen, entweder gelöst in Öl oder in Form von Kristallen oder Liquids. Neben vielen Produkten für die orale Einnahme scheinen CBD-Kosmetikprodukte immer mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen. Im Mittelpunkt steht dabei der Wirkstoff CBD, der viele positive Eigenschaften haben soll und zu einer optimalen Hautpflege beitragen kann.

Zwar gibt es viele weitere natürliche Pflegeprodukte, die das Hautbild verbessern können. Jedoch werden CBD viele positive Eigenschaften zugeschrieben, da der Wirkstoff auf den Organismus direkt einwirken kann. Die CBD-Wirkung soll durch eine Stimulation des sogenannten Endocannabinoid-Systems zustande kommen. Hierbei handelt es sich um ein körpereigenes System, das den Körper im Gleichgewicht (Homöostase) halten kann, indem es zu einer Stärkung des Nerven- und Immunsystem beitragen soll.

Welche Wirkung können CBD-Handcremes haben?

Was viele nicht wissen: Unsere Haut ist übersät mit Rezeptoren, die mit dem Endocannabinoid-System in direkter Verbindung stehen sollen. Sie sitzen vor allem in den Talgdrüsen der Haut – können sich aber auch in direkter Nähe der Haarwurzeln befinden.

Dem Wirkstoff CBD sagt man nach, dass er sich vor allem auf das Hautbild positiv auswirken soll, indem er die Haut mit mehr Feuchtigkeit versorgen und eine aufpolsternde Wirkung haben kann. Dass CBD der Haut mehr Feuchtigkeit spenden kann, könnte vor allem Menschen zugutekommen, die unter trockenen und spröden Händen leiden und die stark beanspruchte Haut mehrmals täglich eincremen müssen.

Stark beanspruchte Haut, die mit der Zeit spröde und rissig wird, kann sich sehr leicht entzünden, wenn sie zum Beispiel mit Keimen in Berührung kommt. CBD-Handcremes sollen die Haut nicht nur pflegen – sie sollen auch eine entzündungshemmende Wirkung haben, was bei stark beanspruchten Händen von großem Vorteil sein kann. Aus diesem Grund sollen Handcremes mit CBD sogar bei Neurodermitis Anwendung finden.

Ein weiterer Vorteil einer CBD-Handcreme ist, dass sie den pH-Wert der Haut regulieren kann, was bedeutet, dass die Haut bei einer regelmäßigen Anwendung womöglich mehr Feuchtigkeit binden und nicht so schnell austrocknen kann. Nach dem Auftragen soll der Wirkstoff CBD mit den Endocannabinoid-Rezeptoren in der Haut interagieren können, sodass er das Endocannabinoid-System direkt beeinflussen kann.

Entgegen der Vermutung, CBD könnte womöglich psychoaktiv wirken, handelt es sich bei dem Wirkstoff um eine Substanz, die keine berauschende Wirkung besitzt und für jeden Verbraucher zugänglich ist. Einer der anderen bekannten Wirkstoffe der Hanfpflanze, dem man auch eine psychoaktive Wirkung zuschreibt, ist hingegen THC. In Deutschland ist der maximal erlaubte THC-Gehalt in CBD-Produkten gesetzlich vorgeschrieben: Er muss unter 0,2 Prozent liegen, damit eine Rauschwirkung ausgeschlossen werden kann. Deshalb wird CBD aus Nutzhanf gewonnen. Hierbei handelt es sich um eine gezüchtete Hanfsorte, die weniger als 0,2 Prozent THC enthält.

Eine Frau nimmt CBD-Handcreme aus einem Topf
CBD-Handcreme unterstützt die Hautpflege der Hand

Was ist drin in einer CBD-Handcreme?

Natürlich setzen die meisten Hersteller nicht nur auf CBD, um einen positiven Effekt erzielen zu können. Sie stellen die Handcremes außerdem auf Basis von weiteren pflegenden Inhaltsstoffen her, die das Hautbild ebenfalls verbessern können. So können die Handcremes Sheabutter, Kakaobutter, Kokosöl oder Jojobaöl enthalten, die mit dem Wirkstoff CBD kombiniert werden. Diese Inhaltsstoffe können die Haut auch langfristig mit Feuchtigkeit versorgen, ohne dabei einen fettigen Film auf der Haut zu hinterlassen. Die Kombination mit Jojobaöl, Shea- oder Kakaobutter kann vor allem im Winter von großem Vorteil sein, wenn die Hände etwas mehr Pflege brauchen als in der übrigen Jahreszeit.

Darüber hinaus reichern viele Hersteller ihre CBD-Handcremes mit weiteren Inhaltsstoffen an, die die Haut zusätzlich pflegen und spröden und rissigen Händen vorbeugen können. Hierzu zählen vor allem unbehandelte, natürliche Wirkstoffe. Viele Handcremes mit CBD enthalten zum Beispiel Kamille und Salbei – zwei natürliche Kräuter, denen man ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung auf die Haut zuspricht. Ähnlich wie CBD sollen die beiden Kräuter Entzündungen vorbeugen und einen positiven Einfluss auf das Hautbild haben.

Ein Wirkstoff, der in einigen Handcremes mit CBD außerdem enthalten ist, ist die Aloe Vera. Ähnlich wie CBD soll das Dickblattgewächs trockener Haut und Hautirritationen vorbeugen können. Daneben soll die Aloe Vera den natürlichen Säureschutzmantel bewahren und die Regeneration der Haut unterstützen können. CBD-Handcremes, die mit Aloe Vera hergestellt werden, sollen sehr schnell einziehen und ein angenehmes Gefühl auf der Haut hinterlassen.

Für wen eignet sich eine Handcreme mit CBD?

Handcremes mit CBD eignen sich grundsätzlich für jeden, der unter trockener Haut leidet. Viele Menschen nutzen ihre CBD-Handcreme vor allem im Winter, um die Hände vor Kälte und Nässe zu schützen. Des Weiteren bietet sich eine CBD-Handcreme für Menschen an, die tagtäglich mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln zu tun haben und sich aufgrund von strengen Hygienevorschriften öfters die Hände waschen müssen.

Handcremes mit CBD bieten sich außerdem für Menschen an, die unter Hauterkrankungen, wie zum Beispiel Neurodermitis, leiden. Experten gehen davon aus, dass CBD über die Endocannabinoid-Rezeptoren mit dem Endocannabinoid-System interagieren kann. Auf diese Weise könnte der Wirkstoff Einfluss auf das Nerven- und Immunsystem nehmen, was wiederum zu einer Verbesserung des Hautbildes beitragen kann.

CBD soll übrigens nicht nur bei Neurodermitis, sondern auch bei

  • Ekzemen,
  • Psoriasis (Schuppenflechte) und
  • Akne

Wirkung zeigen können, weshalb die Verwendung von CBD in Cremes zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Wo liegen die Nachteile einer CBD-Handcreme?

Bei den Vorteilen von CBD-Handcremes stellen sich Verbraucher verständlicherweise die Frage, ob das Kosmetikprodukt auch irgendwelche Nachteile haben kann. Auf den ersten Blick scheint es keine zu geben, da es sich um ein Naturprodukt handelt, das hauptsächlich aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht.

Ganz so einfach ist es jedoch nicht. Bei den Cremes handelt es sich zwar um ein Naturprodukt mit natürlichen Inhaltsstoffen, jedoch enthalten die Produkte den Wirkstoff CBD, der bei einer Überdosierung auch durchaus Nebenwirkungen verursachen kann. Immerhin soll CBD das Endocannabinoid-System über die Haut beeinflussen können, was in Einzelfällen zu einer Reizung des Nervensystems führen kann. Bei einer Überdosierung kann es zum Beispiel zu

  • einer erhöhten Schläfrigkeit,
  • Reizbarkeit,
  • einem trockenen Mund,
  • einem erhöhten Augeninnendruck,
  • Schwindel

kommen, weshalb die Anwendung zu Beginn nicht allzu häufig erfolgen sollte. Anwender berichten jedoch, dass die Handcremes ausgesprochen reichhaltig sein sollen, sodass sie die Hände auch nicht so häufig eincremen müssen.

Wie wende ich CBD-Cremes richtig an?

Handcremes mit CBD werden am besten nach dem Händewaschen aufgetragen, da sie die Hände mit Feuchtigkeit versorgen und trockenen Händen vorbeugen sollen. Wer unter Ekzemen oder einer Neurodermitis leidet, kann die CBD-Handcreme zwei- bis dreimal täglich auf die betroffenen Stellen dünn auftragen. Sobald eine Besserung eintritt, kann die CBD-Anwendung reduziert werden.

Bei Hautausschlägen kann die Wirkung einer Handcreme schon nach kurzer Zeit eintreten, während die Creme bei chronischen Beschwerden etwas länger angewendet werden sollte, um ein entsprechendes Ergebnis zu erzielen.

Zusammenfassung: CBD-Handcreme vielseitig einsetzbar

Handcremes können eine Bereicherung für die tägliche Kosmetik sein – vor allem für die Behandlung von trockener und spröder Haut. Unsere Hände sind tagtäglich vielen Strapazen ausgesetzt: Sie werden häufig gewaschen und kommen überdies mit Hitze und Kälte sowie Reinigungs- und Desinfektionsmitteln in Kontakt. Umso wichtiger ist es, die Hände regelmäßig zu pflegen. CBD-Handcremes können dabei viele Vorteile bieten.

CBD soll der Haut Feuchtigkeit spenden und den pH-Wert ins Gleichgewicht bringen können. Außerdem soll der natürliche Wirkstoff bei Hautausschlägen und Neurodermitis helfen können. Die Produkte sollen schnell einziehen, ohne dabei einen fettigen Hautfilm zu hinterlassen. Auch wenn es sich um ein Naturprodukt handelt, sollten Verbraucher bei der Anwendung sorgsam sein, da der Wirkstoff bei einer CBD-Überdosierung Nebenwirkungen verursachen kann.


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